© MS&P, Michael Schott, Tourismusverband Ostallgäu e.V.

Schlossparkradrunde im Allgäu - Achse 1 (nicht ausgeschildert)

Auf einen Blick

  • Start: Helmishofen
  • Ziel: Eggenthal
  • 27,12 km
  • 1 Std. 57 Min.
  • 214 m
  • 784 m
  • 656 m

Beste Jahreszeit

Die Schlossparkradrunde im Allgäu wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit fünf Sternen ausgezeichnet und ist somit einer von derzeit zwei vom ADFC in Deutschland ausgezeichneten 5-Sterne-Radfernwegen. Über die nicht ausgeschilderte Achse 1 kann die Runde abgekürzt werden.

Um auf die nördliche Achse über Kaufbeuren einzufädeln, bleiben wir in Helmishofen auf dem „Sachsenrieder Bähnle“ und fahren auf einsamen Radwegen durch Wiesen, Äcker und kleine Ortschaften bis zum Kaufbeurer Bahnhof. Von hier ist es nur ein Katzensprung in die historische Kaufbeurer Altstadt. Die Stadtmauer mit ihren Wehrgängen und Türmen ist teilweise erhalten, das Wahrzeichen der Stadt ist der Fünfknopfturm. Von überregionaler Bekanntheit ist das schon im 13. Jahrhundert erwähnte Kloster der Hl. Crescentia, die in Kaufbeuren zwischen 1682 und 1744 lebte und wirkte. Ein Höhepunkt ist auch das jährlich Mitte Juli stattfindende Tänzelfest, bei dem das historische Leben in der Kaiser-Max-Straße Einzug hält.

Wir verlassen die kreisfreie Stadt in nördlicher Richtung und rollen auf Radwegen entlang der B16 bis zum Kreisverkehr bei Leinau, ehe wir links nach Irsee abbiegen. In Irsee stoßen wir zugleich auf einen beeindruckenden sakralen Bau. Das Kloster Irsee wurde im
späten 12. Jahrhundert gegründet und hatte nach dem Dreißigjährigen Krieg seine Blütezeit im Barock. Nach der Säkularisation im Jahr 1802 verpachtete der bayerische Staat den Klostergrund. Einen Großteil der Bibliothek vermachte König Ludwig I. im Jahr 1833 einer Benediktinerabtei. Im Irseer Klosterbräu wurde die Braukunst der Mönche von einst wiederbelebt. In den historischen Gemäuern des Klosters mundet der Gerstensaft besonders, im Brauereimuseum ist die jahrhundertelange Brautradition dokumentiert.

Vorbei am Oggenrieder Weiher und durch teilweise hügeliges Terrain setzen wir unsere Fahrt auf den Spuren der Hl. Crescentia durch einsame Weiler fort, bis wir in Eggenthal wieder auf die Schlossparkradrunde treffen.

Wegbeläge

  • Asphalt (83%)
  • Straße (15%)
  • Wanderweg (2%)

Wetter

Allgemeine Informationen

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