© MS&P, Michael Schott, Tourismusverband Ostallgäu e.V.

Schlossparkradrunde im Allgäu - Abschnitt 4

Auf einen Blick

  • Start: Eggenthal
  • Ziel: Nesselwang
  • 49,99 km
  • 3 Std. 49 Min.
  • 591 m
  • 930 m
  • 712 m

Beste Jahreszeit

Die Schlossparkradrunde im Allgäu wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit fünf Sternen ausgezeichnet und ist somit einer von derzeit zwei vom ADFC in Deutschland ausgezeichneten 5-Sterne-Radfernwegen. Unterwegs im idyllischen westlichen Schlosspark.

Durch ein romantisches Waldstück führt uns die Schlossparkradrunde auf eine Anhöhe vor Blöcktach. Von hier genießen wir einen schönen Blick über das Tal des Mühlbaches und bewundern die Lage des Weilers am Rande des Einschnitts. Auf einer wenig befahrenen Straße geht es weiter nach Friesenried mit seiner exponierten Riedkapelle. Wir bewegen uns in südlicher Richtung in einem kleinen Tal, vorbei an einem liebevoll gestalteten Rastplatz, nach Salenwang.

Wieder radeln wir durch ein ruhiges Waldgebiet, in dem ein beschaulicher Rastplatz mit Erfrischungsmöglichkeit zu einem Moment der Entspannung lädt, ehe wir nach Wenglingen kommen. Im Weiler gibt es den einzigen sakralen Bau in der Diözese Augsburg, in dem die Hl. Rosina für ein bestandenes Martyrium verehrt wird. Palme und Schwert auf dem Wenglinger Bild deuten auf ein blutiges Lebensende um das Jahr 1000 hin.

Auf dem folgenden Abschnitt offenbaren sich uns immer wieder tolle Blicke in die Alpen. Nach einer kurzen Abfahrt queren wir die bereits mehrfach erwähnte Ludwig-Süd-Nord-Bahn in Aitrang. Hier empfiehlt sich ein Wander- oder Badeausflug zum Moorgebiet um den verträumten Elbsee.

Wir verlassen Aitrang in südwestlicher Richtung und steuern über kaum befahrene Nebenstraßen nach Reinhardsried. Nach Verlassen des Weilers tut sich wieder einmal ein auffallendes Alpenpanorama auf, wobei die Gipfel nun von Kilometer zu Kilometer näher zu kommen scheinen.

Wir überqueren die B12 und gelangen nach Unterthingau mit dem mächtigen, das Ortsbild prägenden, roten Schloss. Der Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert und beherbergt heute u.a. die Gemeindeverwaltung.

Über einen Radweg entlang der Ortsverbindungsstraße werden wir nach Oberthingau geleitet, wo wir am Ortsausgang erneut auf den Radweg „Wertach erleben“ treffen. Wir folgen dem Straßenverlauf nach Süden und biegen nach etwa 1,5 Kilometern rechts ab.
Vorbei am Naturschutzgebiet Schornmoos erreichen wir die Alpe Beilstein am Ostrand des Kempter Waldes. Die große Moor- und Hügellandschaft entstand während der letzten Eiszeit und birgt viele stumme Zeugen der Vergletscherung, wie den großen Findling unmittelbar westlich der Alpe Beilstein. Heute ist der Kempter Wald neben seinem holzwirtschaftlichen Nutzen eine biologisch wertvolle Hochmoorregion und lädt dazu ein, das mystische Gebiet mitsamt seiner Almen und Alpen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden. Im Waldgebiet entspringen etliche Gewässer, die Iller und Wertach speisen, wie etwa die sich vor der Alpe Beilstein schlängelnde Kirnach.

In Görisried können wir uns im Naturfreibad abkühlen und erholen, bevor wir den Anstieg nach Wildberg in Angriff nehmen. Waren die Alpenpanoramen zuvor schon beeindruckend, kommen wir nun in eine Region, in der sich die Aussichten von Mal zu Mal übertreffen. Bei Stadels bietet sich ein Abstecher zur Hängebrücke über die Wertach an, die sich in diesem Abschnitt in eine schwer zugängliche Schlucht eingetieft hat.

Am Rand des Kempter Waldes entlang, hoch über der Wertachschlucht, gelangen wir auf einsamen, meist geschotterten Wegen
in den Luftkur- und Wallfahrtsort Maria Rain. Die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz stammt wohl aus dem 15. Jahrhundert und ist das Ziel etlicher Pilger. Im Westen Maria Rains hat man auf der Schnakenhöhe einen atemberaubenden Logenplatz vor den Alpen. Des Weiteren bietet sich ein Abstecher in die Wertachschlucht an. In der Schlucht wurden in den Jahren 1919 – 1923 etwa 820 Tonnen Kohle abgebaut. Eine Rekonstruktion des Stolleneingangs erinnert an die besondere Vergangenheit.

Auf wenig befahrenen Straßen radeln wir nach Gschwend und überqueren dabei die historische Dohlebrücke, die seit einigen Jahrhunderten die Wertach überspannt. Unmittelbar nach der Dohlebrücke hat man rechterhand die Möglichkeit, zum Naherholungsgebiet Grüntensee zu gelangen. Von Gschwend folgen wir dem Radweg entlang der Bundesstraße und rollen nach Nesselwang.

Wegbeläge

  • Asphalt (38%)
  • Schotter (46%)
  • Straße (9%)
  • Wanderweg (6%)

Wetter

Allgemeine Informationen

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