© MS&P, Michael Schott, Tourismusverband Ostallgäu e.V.

Schlossparkradrunde im Allgäu - Abschnitt 3

Auf einen Blick

  • Start: Waal
  • Ziel: Eggenthal
  • 54,68 km
  • 3 Std. 44 Min.
  • 184 m
  • 713 m
  • 570 m

Beste Jahreszeit

Die Schlossparkradrunde im Allgäu wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit fünf Sternen ausgezeichnet und ist somit einer von derzeit zwei vom ADFC in Deutschland ausgezeichneten 5-Sterne-Radfernwegen. Das Tor zum Allgäu.

Von Waal geht es über den Weiler Hausen und eine ruhige, idyllische Walddurchfahrt nach Buchloe. Die Stadt ist die drittgrößte im Ostallgäu und aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage im nördlichen Landkreis als „Tor zum Allgäu" bekannt. Die Funktion als Eisenbahnknotenpunkt begründet sich im Ursprung auf die Staatsbahnstrecke von Ludwig I., die über Buchloe verlief und im Abschnitt Augsburg-Kaufbeuren 1847 eröffnet wurde. Im sehenswerten Heimatmuseum können u. a. Originalstücke der Eisenbahn Geschichte Buchloes besichtigt werden. Unmittelbar südlich der Stadt befindet sich mit der Volkssternwarte, in der jeden Dienstag öffentliche Himmelsbeobachtungen angeboten werden, ein nicht alltägliches Highlight.

Wir rollen ohne große Anstrengung entlang des Bahndamms Richtung Norden und kommen über Dillishausen nach Lamerdingen, der nördlichsten Gemeinde des Ostallgäus. Im Ortskern fließt die Gennach und sorgt für ein idyllisches Ortsbild.

Wir folgen auf der Ortsverbindungsstraße etwas versetzt dem Bachlauf und gelangen so in das gleichnamige Dorf. Gennach stellt den nördlichsten und mit einer Höhe von 575 Metern den niedrigsten Punkt der Route dar. Ein wahres Schmuckstück ist der Rosengarten in Gennach. Dort wurden auf einer Fläche von 3.000 m² mehr als 1.200 duftende Rosen aus etwa 250 verschiedenen Sorten gepflanzt. Der Garten ist ganzjährig geöffnet und in der Rosenblüte ein Paradies für Groß und Klein.

Wir verlassen Gennach, radeln in südwestlicher Richtung auf der Ortsverbindungsstraße nach Ettringen und gelangen so in das Tal der Wertach. Die Wertach ist mit knapp 150 Kilometern Länge nach der Iller der zweitgrößte, in den Allgäuer Alpen entspringende Fluss und bahnt sich seinen Weg von Oberjoch bis zur Mündung in den Lech in Augsburg.

Auf geschotterten Wegen radeln wir entlang des Flusses auf dem Radweg „Wertach erleben“, fernab vom Verkehr, stromaufwärts nach Türkheim. Der Ort ist eng mit dem Erzählstoff der „Sieben Schwaben", von Ludwig Aurbacher (in Türkheim geboren) im Volkston gesammelte Erzählungen, verbunden. Sehenswert sind das Schloss mit Schlossgarten inkl. „Sieben-Schwaben-Museum", die Maximilian-Philipp-Straße – eine ehemalige römische Handelsstraße zwischen Augsburg und Kempten – mit einem nach Ludwig I. benannten Tor am südlichen Ende, sowie das Auerbachhaus. Die römische Handelsstraße wird uns im weiteren Verlauf noch bis Eggenthal begleiten.

Über ruhige Radwege an der Wertach gelangen wir nach Stockheim. Der liebevoll errichtete Kneipp-Rastplatz lädt zu einer Pause und Erfrischung ein. Von hier bietet sich ein Ausflug in die wenige Kilometer entfernte Kneipp-Hauptstadt Bad Wörishofen mitsamt dem reizvollen Kurpark an.

Wir fahren weiter entlang des Flusses und kommen über künstlich gestaute Seen mit einer Vielzahl an Wasservögeln nach Schlingen. Hier verlassen wir das Flusstal in südwestlicher Richtung und gelangen über Irpisdorf nach Baisweil. Wir wandeln auf dem Crescentia-Pilgerweg, den Spuren der Hl. Crescentia von Kaufbeuren, die ihrerseits engen Kontakt zum Kloster Irsee, der Reichsabtei Ottobeuren und zum Kreuzkloster Mindelheim pflegte.

Am südlichen Ortsausgang von Baisweil, durch das der malerische Wörthbach fließt, lohnt sich ein Abstecher zur Fatimagrotte und weiter zu einem Aussichtspunkt über dem Tal.

Wir durchqueren das Tal des Wörthbaches und lenken nach Eggenthal. Das Wahrzeichen des besinnlichen Ortes ist die eindrucksvolle Marien-Seelenkapelle mit Kreuzweg.

Wegbeläge

  • Straße (9%)
  • Asphalt (36%)
  • Schotter (47%)
  • Wanderweg (7%)
  • Pfad (1%)

Wetter

Allgemeine Informationen

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