© Julian Knacker, Pfronten Tourismus

Ostallgäuer Höhenweg

Auf einen Blick

  • Start: Hindelang/Oberjoch
  • Ziel: Halblech - Kenzenhütte
  • schwer
  • 90,67 km
  • 1 Tag 3 Std. 30 Min.
  • 6507 m
  • 1949 m
  • 790 m
  • 100 / 100
  • 100 / 100

Beste Jahreszeit

Hohe Ziele - traumhafte Ausblicke: Vom Ober- ins Ostallgäu in sechs Tagen: Vom Jagdrevier Prinzregent Luitpolds bis zu den Schlössern von König Ludwig II., von Hindelang über Nesselwang, Pfronten und Füssen nach Halblech, von den Allgäuer Alpen zu den Ammergauer Bergen, führt der Ostallgäuer Höhenweg. Sechs genussvolle Tage mit hohen Zielen und traumhaften Ausblicken. Personalausweis nicht vergessen, da die Tour grenzüberschreitend verläuft.

Hindelang, der bekannte Kur- und Ferienort im Ostrachtal, ist Ausgangspunkt unserer Tour, die mit täglich 5-6 Stunden Gehzeit einige Anforderungen an die Kondition stellt. Dafür aber allen, die den Schweiß nicht scheuen, ein Bergerlebnis ganz besonderer Art vespricht.
Selbstverständlich benötit ihr die entsprechende topografische Karte, die ihr im Buchhandel erhaltet.
Zum Oberjoch kann man noch mit dem Bus fahren, aber dann geht es auf jeden Fall zu Fuß weiter. Von Oberjoch nach Unterjoch und über das österreichische Jungholz bis zur Alpspitz. Der Hausberg von Nesselwang bietet eine grandiose Sicht hinaus in das ostallgäuer Voralpenland mit seinen Hügeln und Seen. Wer will, kann mit der Bergbahn nach Nesselwang hinunter und dort übernachten, muss aber am nächsten Tag zeitig wieder auf der Höhe sein. Denn es geht über die Gundhütte hinunter ins Vilstal und Achtal und wieder hinauf auf den Breitenberg und zur Ostlerhütte. Der Aggenstein mit beinahe 2000 Metern ist der Höhepunkt des dritten Tages, bevor es durch die Reichenbachklamm hinunter nach Pfronten geht. Der 4. Tag führt über den Zirmgrat und über den Alatsee nach Bad Faulenbach und über den eindrucksvollen Lechfall nach Hohenschwangau. Über die Pöllatschlucht mit herrlichem Blick auf Schloss Neuschwanstein zieht der Weg steil zum Tegelberg hinauf, um die Ahornspitze herum bis zum Weitalpjoch und zur Kenzenhütte. Am letzten Tag wandern wir gemütlich talauswärts bis nach Halblech. Wer es sich ganz bequem machen will, kann den Vormittag angesichts der Ammergauer Berge verbummeln und mit dem Bus talauswärts fahren.
Den Weg kann man an beliebigen Stellen beginnen und beenden, sodass auch Tagestouren möglich sind.

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