© Wolfgang Ehn, Wolfgang Ehn

König-Ludwig-Weg, 5. Etappe: Rottenbuch - Prem

Auf einen Blick

  • Start: Rottenbuch
  • Ziel: Trauchgau
  • mittel
  • 22,38 km
  • 5 Std. 51 Min.
  • 202 m
  • 886 m
  • 739 m
  • 80 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Durch das südliche Torgebäude wird das einstige Kloster, dann auch der Ort verlassen. Der Blick schweift zum Hohen Peißenberg und etwas später von einer Anhöhe über den Schwaigsee zu den Ammergauer Bergen. Kurz darauf ist Wildsteig erreicht, ein anmutiger Ort mit blumengeschmückten Häusern inmitten einer eiszeitlich geprägten Landschaft. Nach dem Ortsteil Holz hat sich zwischen den Moränenwällen ein Restmoor erhalten, und im Wechsel von Wald und Wiesen geht es über sanfte Buckel und durch Niederungen zum Weltkulturerbe Wieskirche, bei dem es zwei Gasthäuser gibt.

Die Wieskirche ist das Meisterwerk von Dominikus Zimmermann, ein barockes Wunder an Licht und Raum. Für die kostbare Ausstattung war dessen Bruder, Johann Baptist Zimmermann, verantwortlich. Der Kirchenname geht auf den „Bauern in der Wies“ zurück, dem das Gnadenbild (1730) im Hochaltar gehörte und für das er - als er es Tränen weinen sah - eine kleine Kapelle errichtete. Daraufhin begannen Wallfahrten, die sich so stark mehrten, dass der Abt des Klosters Steingaden 1745 die heutige Kirche in Auftrag gab.

 Ab der Wieskirche kann man auch die Variante über Steingaden wählen, die beim Kühmoossee wieder die Hauptroute trifft. Hierzu wählt man bei der Bushaltestelle die Richtung Steingaden, durchquert auf dem „Brettleweg“ das Wiesfilz und gelangt durch den dunklen Eulenwald in ein Bachtal, das hinausführt nach Steingaden, wo uns eine Fischräucherei nebst Käseladen und allerlei regionalen Schmankerln empfängt.

Das Kloster Steingaden ist eine Stiftung (1147) durch Herzog Welf VI. Viele Baustile sind in der doppeltürmigen, ursprünglich romanischen Pfeilerbasilika zu finden, die über Barock und Renaissance bis zur Moderne reichen. An der prachtvollen Ausstattung waren viele namhafte Künstler beteiligt. In der Vorhalle sind wertvolle Fresken von 1530 mit Szenen aus der Welfengeschichte erhalten. Sehenswert sind auch der Kreuzgang, die Johanneskapelle (12. Jh.) neben dem Torwärterhaus und der Kräutergarten.

Nach der Besichtigung der Klosterkirche geht es aus dem Ort, über einen kleinen Buckel mit prachtvoller Sicht auf die Alpenkette nach Urspring und durch ein wunderschönes Moor (Premer Filz) nach Prem. Ein Stück wird der Lech begleitet, dann führt der Weg über den Halblech und hinauf zum Kühmoossee, bei dem man wieder auf der Hauptroute und bereits auf der 5. Etappe ist.

Wegbeläge

  • Straße (9%)
  • Wanderweg (38%)
  • Asphalt (25%)
  • Schotter (29%)

Wetter

Allgemeine Informationen

Was möchten Sie als nächstes tun?

Weitere Touren

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.