© Thomas Schmid, Tourismusverband Pfaffenwinkel

König-Ludwig-Weg, 1. Etappe: Berg - Dießen (mit Schifffahrt ab Herrsching)

Auf einen Blick

  • Start: Berg am Starnberger See, Einstieg in die Tour an jedem beliebigen Etappenstartort möglich
  • Ziel: Dießen
  • schwer
  • 32,44 km
  • 8 Std. 13 Min.
  • 112 m
  • 711 m
  • 532 m
  • 80 / 100
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Bei der Votivkapelle in Berg amStarnberger See ist der Start- oder(für die Gegenrichtung) der Endpunktdes König-Ludwig-Weges.

Sie wurde 1896 oberhalb der Stelle am See errichtet, an der König Ludwig II. am 13. Juni 1886 zusammen mit seinem Arzt Dr. Gudden den Tod fand. In nördlicher Richtung geht es durch den Park von Schloss Berg, in dem der König seine letzte Nacht verbrachte und das noch heute im Besitz des Hauses Wittelsbach ist. Am Schloss vorbei gelangt man hinab zum See, zur einladenden Terrasse des Hotels „Schloss Berg“ oder gleichweiter durch die Villengegend zum weitläufigen Erholungsgelände mit Bademöglichkeiten, das bereits zu Starnberg gehört.

Über zwei hölzerne Zugbrücken, die den Booten den Weg aus den Yachthäfen zum See öffnen, kommt man zum „Wasserpark Starnberg“ und zum Bayerischen Yachtclub, anschließend auf die Uferpromenade. Hier kann man entlang bummeln und den weiten Blick über das Wasser bis zu den Bergen genießen.

Starnberg wurde 1228 erstmals urkundlich erwähnt. Das Wahrzeichen von Starnberg, die Alte Pfarrkirche St. Joseph ist im Innern mit erlesenem Rokoko ausgestattet, darunter von bekannten Künstlern wie Franz Xaver Feichtmayr oder Ignaz Günther. Im Museum Starnberger See " liegt der Schwerpunkt auf der Höfischen Schifffahrt mit einem Modell des Bucentaur, auf dem sich die Wittelsbacher über den Starnberger See rudern ließen und rauschende Feste feierten. Der See selbst ist 21 km lang, 3 bis 5 km breit und bis zu 128 m tief.

Die Markierung leitet nun durch den Ort, anschließend ins Freie und durch die romantische Maisinger Schlucht mit ihren Nagelfluhfelsen zum Maisinger See. Hier stehen gastliche Tische auf dem Damm, unterhalb kann man eine Schwimmrunde einlegen. Durch Moorwiesen geht es nach Aschering und durchreizvolle Wiesenhügel, zuletzt mit stetem Anblick des „Heiligen Berges“ hinauf nach Andechs.

Kloster Andechs ging aus der Burgkapelle der Grafen von Andechs-Meranien hervor, in der im 9. Jh. Reliquien aus dem Heiligen Land Einzug hielten und somit eine der ältesten und bedeutendsten Wallfahrten in Deutschland begründeten. 1246 zerstörten die Wittelsbacher die Burg, ließen Ende des 14. Jahrhunderts jedoch an deren Stelle ein Augustiner Chorherrenstift errichten und verliehen dem Ensemble auf dem Hügel offiziell den Namen „Heiliger Berg“. 1751–55 wurde die Kirche von berühmten Künstlern dieser Epoche im Rokokostil umgestaltet. Hier findet sich auch die größte deutsche Votivkerzensammlung sowie die Grablege von Carl Orff. Berühmt ist das Kloster auch für sein selbst gebrautes Bier und deftige Brotzeiten aus den eigenen Wirtschaftsgütern.

Nach seelischer und körperlicher Stärkung führt der Weg von der Kirche hinab ins schattige, von einem Bach durchflossene Kiental und hinunter nach Herrsching. Hier kann man gleich oder am nächsten Morgen mit dem Ausflugsdampferübersetzen nach Dießen, das auch über eine alternative Landroute zu erreichen ist. Diese läuft von Herrsching südlich am Ammersee-Uferentlang und über Raisting mit seiner imposanten Erdfunkstelleebenfalls nach Dießen (etwa 5 – 5½ Std., 19 km).

Von Raisting gibt es auch eine direkte Routenvariante weiter Richtung Wessobrunn. Herrsching und seine Umgebung waren bereits vor Christi Geburt von den Kelten und Römern besiedelt. Heute erstreckt sich der Ort in einer östlichen Ausbuchtung des Ammersees, der 16 km in der Länge, 3 bis 5 km in der Breite und bis zu 81 m Tiefe misst. Besonders schön ist die Uferpromenade, an der sich nördlich des Schiffsanlegers das hübsche Kurparkschlösschen findet.

Wegbeläge

  • Wanderweg (11%)
  • Asphalt (29%)
  • Straße (11%)
  • Schotter (28%)
  • Fähre (20%)

Wetter

Allgemeine Informationen

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