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Das große Sterben - Pest und Pestzeit im Allgäu

In 19 Tagen

Auf einen Blick

Pandemien begleiteten schon immer die Geschichte der Menschheit. Eine der verheerendsten war die Pest.
In mehreren Wellen wurde Mitteleuropa seit 1347 immer wieder von dieser Seuche heimgesucht. Vor allem während des Dreißigjährigen Krieges verbreitete sich die Pest auch im Allgäu.
Vieles erinnert an die Corona-Einschränkungen von heute. Auch damals wurden Orte abgeschottet oder sie mussten umgangen werden. Die Toten bestattete man in der Regel weit außerhalb der Orte auf eigens angelegten Pestfriedhöfen. Häufig entstanden in der Nähe Kapellen, die den Heiligen Sebastian und Rochus geweiht waren. In fast allen Kirchen findet man eine Darstellung dieser beiden Pestheiligen.
In der Friedhofskirche St. Sebastian in Füssen erinnert vieles an das große Sterben. Im ehemaligen Kloster St. Mang befindet sich ein Medaillon mit den rätselhaften Buchstaben eines Zachariassegens, der die Mönche vor der Pest schützen sollte.
Matthäus Schalk, Pfarrer in Füssen, starb 1635 an der Pest. In vielen Fluren und an alten Pfaden erinnern heute noch Denkmäler an diese schlimme Zeit.
Gezeigt werden eindrucksvolle Beispiele von Pestkapellen, Pestkreuzen und Gedenksteine im gesamten Allgäu. Zudem wird aufgezeigt, wie sich die Krankheit ausbreitete und wie man sich davor zu schützen versuchte.

Mit Klaus Wankmiller. Gebühr: 10,00 EUR. Anmeldung erforderlich bei der vhs Füssen unter www.vhs-fuessen.de oder Tel: +49 8362 39577.

Termine im Überblick

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