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Auf den Spuren der Pest in Füssen

In 33 Tagen

Auf einen Blick

1389 ist von den ersten Pestopfern in Füssen die Rede. Immer wieder gab es zahlreiche Tote, die von dieser Seuche hingerafft wurden. Zwischen 1629 und 1635 soll es 1600 Pestopfer in der Lechstadt gegeben haben. Wo diese bestattet wurden, ist heute nicht genau bekannt.
Der Pestfriedhof lag am „Ziegelstadel“, vermutlich am Ziegelberg oder in der Ziegelwies. Auch wenn man den genauen Ort des Füssener Pestfriedhofs nicht kennt, erinnern heute noch Spuren an diese schreckliche Zeit, die bei einem Spaziergang durch die Stadt besichtigt werden können.
In der Sebastianskirche gibt es zahlreiche Darstellungen des Pestheiligen. Der Bader und der Totengräber wohnten 1630 in den Türmen der Stadtmauer, um sich nicht anzustecken. Im Refektorium des ehemaligen Klosters St. Mang ist in einem Medaillon auf der Decke ein Zachariassegen angebracht, der die Mönche vor der Pest schützen sollte. Auf dem Totentanz in der Annakapelle stirbt der Wucherer an der Schwarzen Pest. Die Magnuskapelle in St. Mang war vor der Barockisierung dem Pestheiligen Sebastian geweiht. In der Spitalkirche in Füssen erinnert ein Grabstein an Stadtpfarrer Matthäus Schalk, der 1635 an der Pest verstarb.
Im Rahmen einer Stadtführung werden diese Spuren aus der Pestzeit aufgesucht.
Bild: „Hodie mihi, cras tibi“ – „Heute ich, morgen du“. Diese Totendarstellung in der Sebastianskirche in Füssen erinnert an die ständige Angst der Menschen vor Seuchen.

Mit Klaus Wankmiller. Gebühr: 10,00 EUR. Anmeldung erforderlich bei der vhs Füssen unter www.vhs-fuessen.de oder Tel: +49 8362 39577.

Termine im Überblick

Auf der Karte

Treffpunkt: Sebastiankirche am Alten Friedhof
Klosterstraße 3
87629 Füssen
DE

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