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175 Jahre Funkenfeuer in Schwangau

In 38 Tagen

Auf einen Blick

Funkenfeuer in Schwangau an der Tegelbergstraße. Nach Einbruch der Dunkelheit wird das Feuer entzündet und der Winter und die bösen Geister vertrieben (so der alte Volksglaube). Das Funkenfeuer, dessen Ursprünge bis in die heidnische Zeit zurückreichen, wurde in der Schwangauer Chronik erstmals im Jahre 1847 erwähnt. Dafür wird ein Haufen aus großen Balken, Ästen und Christbäumen sowie alten Brettern aufgeschichtet. In der Mitte des Funkenhaufens, der bis zu 50 Ster Holz enthalten kann, wird die Funkenstange platziert, an deren Spitze eine Hexenpuppe angebracht ist. Nach der feierlichen Ansprache des „Funkenkaspers“ wird der Haufen bei Einbruch der Dunkelheit dann entzündet. Rund 45 Minuten dauert es gewöhnlich, bis das Feuer die Hexe erreicht. Sobald diese verbrannt ist, ist der Winter endgültig ausgetrieben. Entscheidend ist dabei auch, in welche Richtung der Baum mit der Hexe fällt, denn aus dieser Richtung, so sagt man, kommen das anstehende Jahr über die Gewitter.

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